Produkte

 

Honig - Gelée Royal - Propolis - Pollen - Met

   

Propolis - das Bienenkittharz

Das Kittharz, mit denen die Bienen im Stock alle Ritzen fest zukitten, ist ein Pflanzenprodukt. Vor allem von Knospen, aber auch von sonstigen Austrittstellen an Laub- und Nadelbäumen oder Sträuchern nehmen die Bienen Harz auf und tragen es wie die Pollen als Höschen an den Hinterbeinen in den Stock. Indem sie die antibakterielle Eigenschaft der Propolis ausnützen, sorgen die Bienen selbst vor, um gegen eindringende Feinde und/oder Krankheiten geschützt zu sein. Sie verkleben alle losen Teile im Stock und beschichten die Innenwände der Zellen mit einem feinen Überzug aus Propolis, um eine wirksame Desinfizierung herzustellen.

Der Imker gelangt an dieses wertvolle Harz, indem er die damit verkitteten Teile gefriert und anschliessend abschabt. Die Ausbeute beträgt maximal 40 g pro Jahr und pro Stock.

Die Inhaltstoffe und Verabreichungsformen

Propolis besteht zur Hälfte aus Harz und zu etwa einem Viertel aus ätherischen Ölen, Blütenpollen, für den Zellstoffwechsel bedeutsamen Mineralstoffen und Spurenele-menten (z.B. Aluminium, Mangan, Kupfer, Eisen), Flavonen und Säuren. Im Gegensatz zu Honig, Pollen und Gelée Royale enthält es weder Eiweiss noch Fette und kaum Vitamine.

Forscher fanden heraus, dass die Biene unter allen Insekten eine Sonderstellung einnimmt, denn auf ihr finden sich weder Bakterien noch Viren. Der Grund dafür liegt darin, dass die Honigbiene über sieben verschiedene Zusammensetzungen von arteigenen Antibiotika verfügt - der in der Wirkung stärktste antibakterielle Stoff und auch die reichste Menge davon fand sich im Kittharz der Bienen.

Als Heilmittel kann man Propolis äusserlich und innerlich anwenden, aber auch beides gleichzeitig. Sein Wirkungsbereich ist gross. Man nimmt es als Granulat oder als Tropfen, um die natürliche Widerstandskraft des Organismus zu erhöhen und ihn in der Abwehr gegen Krankheit zu unterstützen, was besonders für Grippezeiten gilt. Propolis fördert die Bildung von Antikörpern und hat auch bei längerem Gebrauch keine Nebenwirkungen.
Allgemein aktiviert und stärkt Propolis beim gesunden Menschen die Abwehrmechanismen des Körpers.

Propolis wird in vier Formen angeboten: als Granulat, als Pulver, als alkoholhaltige Lösung und in Salbenform. Granulat erweist sich bei der Erkrankung der Atemwege als günstig, da es sich kauen lässt. Pulver eignet sich gut bei Entzündungskrankheiten, ebenso wenn sie mit Fieber verbunden sind. Mit Hilfe einer Filtertüte bereitet man aus dem Pulver einen Aufguss. Die alkoholhaltige Lösung ist für alle Indikationen zu bevorzugen, deren Heilung von innen her in Gang gesetzt werden soll. Zur äusserlichen Anwendung, etwa bei Wunden, Pilzerkrankungen, Herpes, Gelenkschwellungen und anderem, nimmt man es in Salbenform.

(Zitiert aus:"Bienensegen. Vitalkraft und Heilwirkung der Bienenprodukte" Gottlieb Ebel. Heyne Verlag)

Man hat erst 200 der in Propolis enthaltenen Moleküle analysiert. Die konservierende Wirkung war schon im alten Ägypten bekannt, denn Propolis wurde zum Einbalsamieren der Toten verwendet. Heute wird Propolis in der Hautheilkunde wegen seiner wundheilenden Wirkung eingesetzt, doch kennt man bei weitem nicht alle Möglichkeiten. Der Gebrauch ist sowohl für den gesunden Menschen als auch für den Kranken empfehlenswert.


nach oben

Die Einnahme von Propolis

Propolis-Tropfen
lassen sich in warmem Wasser verdünnen. Eignen sich sehr gut zur Verbes- serung des Immunschutzes, Behandlung von Erkrankungen der Mundschleimhäute, bei Erkäl- tungen,Zahnfleischentzündungen, entzündeten Mandeln und Erkrankung der oberen Luftwege.

Propolis-Granulat
Um langandauernden Infektionsschutz zu erhalten, kaut man am besten 1 bis 2 Körnchen Propolis-Granulat, wobei sich die Wirkstoffe bereits im Munde lösen und über die Schleimhäute aufgenommen werden. Besser und intensiver wirken Propolis-Tropfen. Diese werden mit Äthylalkohol hergestellt. Man nimmt 2x täglich 5-10 Tropfen (evtl. mit Zucker) in den Mund, lässt sie etwas zergehen und schluckt sie dann herunter.

Propolis-Salbe
mit reinem Propolis. Medizinisch bestätigt wurde die Wirksamkeit von Propolis auch bei zahlreichen Beschwerden und Erkrankungen der Haut. Dies gilt insbesondere für Abzesse, Akne Akne, Furunkel, leichte Brandwunden,Hornhautbildung (Hühneraugen), Warzen und hartnäckigem Fußpilz. Hilft häufig bei Neurodermitis und Schuppenflechten. Als Salbenumschlag bei Rheuma- und Gelenkschmerzen.

Die Einsatzgebiete

In zahlreichen Untersuchungen erwies sich Propolis als hochwirksames Antibiotikum mit breitem Wirkungsspektrum. Unter anderem bekämpft es zahlreiche Bakterien, Pilze und sogar verschiedene Viren, gegen die die Schulmedizin noch keine wirksamen Arzneimittel zur Verfügung stehen. Vor allem Eitererreger und Pilze, die Haut- und Schleimhautentzündungen verursachen, werden durch Propolis günstig beeinflusst.
Ferner wurde nachgewiesen, daß Propolis Erkältung und Grippe vorbeugen kann und sogar gegen Infektionen mit Herpes-Viren, die neuerdings im Bereich der Geschlechtsorgane erheblich zunehmen, aber auch im Mund-Lippenbereich (Fieberbläschen) und auf der Mundschleimhaut sowie die Gürtelrose hervorrufen, gut wirkt.
Ein weiteres wichtiges Anwendungsgebiet sind schlecht heilende Verbrennungen, Wunden, Geschwüre und Hautentzündungen, insbesondere auch Akne. Und selbst die hartnäckige Schuppenflechte spricht auf Propolis gut an, sofern man sie durch eine Spezialdiät ergänzt. Gute Erfahrungen gibt es auch bei Erkrankungen im Hals-Ohren-Nasenbereich. Rachen-Mandeln-und Kehlkopfentzündungen, Abzesse des äußeren Gehörganges usw.
Das Bienenkittharz hilft auch bei Durchblutungsstörungen, Krampfadern, rheumatischen Muskel-und Gelenkschmerzen Bandscheiben- und Schleimbeutelentzündungen etc. (Anm. :als Salbe!).
Schließlich kann Propolis auch noch bei zahlreichen inneren Erkrankungen allein oder ergänzend verwendet werden. Besonders wirkt es auf den Darm. Viele Entzündungen lassen sich Dank der antibiotischen und entzündungshemmenden Wirkung heilen, ohne daß die Darmkeime zerstört werden. Aber auch zur Nachbehandlung des Darms nach Antibiotika- und Strahlentherapie, bei Darmträgheit, Durchfall, bewährt sich Propolis. Ferner bei Entzündungen des Magens, der Leber. Ebenso günstig werden Reizungen und Entzündungen der Nieren, Harnwege, Harnblase und Vorsteherdrüse beeinflusst.
Ganz allgemein wirkt Propolis kräftigend und mild anregend auf den gesamten Organismus, stärkt das Herz und beugt Arterienverkalkung vor und steigert vor allem die Körperabwehr.


nach oben